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Die Schule im Dorf

Veröffentlicht am 16.12.2014, 12:32 Uhr     Druckversion

Foto: Trenthorst

Studie zur Zukunftsfähigkeit der Grundschulen in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst und der für ländliche Räume zuständige Umweltminister Robert Habeck wollen die Bildungslandschaft im ländlichen Raum stärken.

 

„Der ländliche Raum steht angesichts des demografischen Wandels unter großem Druck. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler geht zurück, was sich auf die Grundschullandschaft auswirkt. Hier will die  Landesregierung Impulse setzen, um Bildungsangebote im ländlichen Raum zu stärken“, sagte Minister Habeck bei der Vorstellung der Studie „Die Zukunftsfähigkeit der Grundschulen in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins“ der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. in Kiel.

Bei rückgehenden Schülerzahlen könne die Experimentierklausel des Schulgesetzes angewendet werden, betonte  Bildungsministerin Ernst. „Grundschulen können die Experimentierklausel nutzen, um besondere Profile zu entwickeln. Unter bestimmten Bedingungen wird es außerdem künftig möglich sein, auch kleinere Außenstellen zu erhalten.“

Die Studie widmet sich der Leitfrage Welche Handlungsoptionen zur aktiven  Gestaltung des  Anpassungsprozesses der Grundschullandschaft in Schleswig-Holstein gibt es?“.  Gutachter Prof. Dr. Holger Jahnke von der Europauniversität in Flensburg analysierte die Ausgangssituation in Schleswig-Holstein, trug Erkenntnisse und Anregungen aus anderen Bundesländern und Staaten zusammen und leitete Handlungsempfehlungen ab. So können sich der Studie zufolge Grundschulen noch stärker zu Kristallisationspunkten für das dörfliche Gemeinschaftsleben entwickeln. Sie können dorfübergreifend zu Zentren der Bildung und kulturellen Vielfalt werden. Neue Kooperationsformen, z.B. Schulnetze können ebenso erprobt werden wie die innovative Profilierung einzelner Schulen als Mehrgenerationenschule oder Landschaftsschule. Kita- und Schulbereich könnten kombiniert werden oder mobile Klassenzimmer eingerichtet werden.

Zur Studie erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat: „Die Studie gibt viele hilfreiche Anregungen, um auch kleine Grundschulen im ländlichen Raum zu erhalten. Der demografische Wandel zeigt uns Grenzen auf, was die Sicherung von qualitativ hochwertigen Unterrichtsangeboten an allen Standorten angeht. Im neuen Schulgesetz sind neue Wege angelegt, das zu schaffen. An diesen wird weiter gefeilt, und dazu gibt die Studie wertvolle Impulse. Wir werden diese, wie auch von Ministerin Ernst heute angekündigt, gerne aufgreifen die Mindestgrößenverordnung etwa ermöglicht künftig auch Grundschulstandorte mit 27 Schülerinnen und Schülern. Und wenn dann noch aus dem ELER-Programm Mittel in konkrete Bildungsprojekte im ländlichen Raum fließen, sind wir auf einem guten Weg. Hilfreich sind dabei sicherlich auch strategische Schulentwicklungsplanungen auf Kreisebene.“

 

Link zur Studie: http://www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Rund_um_Schule/AllgemeinbildendeSchulen/Grundschule/Grundschul_Studie__blob=publicationFile.pdf

 

Pressemitteilung der Ministerien: http://www.schleswig-holstein.de/MSB/DE/Service/Presse/PI/2014/Dezember_2014/III_Grundschul_Studie.html

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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