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Ein schwerer schwarz-gelber Fehler ist ausgebügelt

Veröffentlicht am 05.01.2015, 16:10 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Schleswig-Holstein ist dem CSSB-Forschungsabkommen beigetreten. Dazu sagt Martin Habersaat, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Schleswig-Holstein war seit 2008 an der Konzeption des CSSB beteiligt, jedoch bisher nicht an der Umsetzung. Im Zuge der Beschlüsse zur Haushaltskonsolidierung hatten CDU und FDP 2010 entschieden, aus dem Projekt auszusteigen. 2015 kann nun der Schalter umgelegt werden.

 

Den Partnern Hamburg, Niedersachsen und dem Bund ist dafür zu danken, dass Schleswig-Holstein nun ein nachträglicher Beitritt ermöglicht wurde. Somit konnte von Wissenschaftsministerin Kristin Alheit mit dem Ende des Jahres 2014 ein schwerer schwarz-gelber Fehler korrigiert werden, in das Jahr 2015 können wir auf einer neuen Ebene norddeutscher Wissenschaftskooperation starten.  

Es war logisch nicht erklärbar, dass mit der Röntgen-Laser-Anlage  „European XFEL“ eine Forschungsanlage von Weltrang auf bzw. unter schleswig-holsteinem Boden (in Schenefeld) gebaut wird, das Land sich an deren Nutzung aber nicht konsequent beteiligen will.

Das CSSB bietet die vor allem für die Universitäten in Kiel und Lübeck sowie das Forschungszentrum Borstel die Chance der verstärkten Nutzung herausragender Forschungsinfrastruktur am DESY und einen weiteren Ansatz zur Zusammenarbeit mit renommierten norddeutschen Einrichtungen auf dem Gebiet der Infektionsforschung. Im Sinne der norddeutschen Wissenschaftszusammenarbeit dient dieser Ansatz dazu, Stärken zu bündeln und die internationale Ausstrahlung gemeinsam zu steigern.

Investitionen in Innovation und Forschung sind ebenso wichtig wie eine gelingende norddeutsche Kooperation. Das CSSB verbindet beides.

 

Hintergrund:

Das Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB) wird seit 2013 gemeinsam von den Ländern Hamburg und Niedersachsen sowie dem Bund auf dem DESY-Gelände errichtet. Die Fertigstellung soll 2017 abgeschlossen sein. Struktur- und Systembiologie sind Forschungszweige, die sich einer zentralen Herausforderung der biomedizinischen Grundlagenforschung widmen: dem Verständnis biologisch aktiver Stoffe auf molekularer und atomarer Ebene. Eingebettet in die Infektions- und Immunitätsforschung liefert die Struktur- und Systembiologie wertvolle Beiträge, um medizinische Maßnahmen gegen die rasche Ausbreitung von verschiedensten Krankheitserregern in einer global vernetzten Welt zu ergreifen.

Bisher wurde der CSSB-Bau vom Bundesforschungsministerium sowie den Ländern Hamburg und Niedersachsen getragen. Mit der Beteiligung Schleswig-Holsteins steigt das Investitionsvolumen um zwei Millionen Euro auf insgesamt 52 Millionen Euro für den Bau und die Geräteausstattung an. Betrieben wird das CSSB von führenden wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Gebiet der Struktur- und Systembiologie in Norddeutschland.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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