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Schulfrieden für Steigerung der Unterrichtsqualität nutzen

Veröffentlicht am 13.11.2015, 18:14 Uhr     Druckversion

Bildungsministerin Britta Ernst

Der Bildungsdialog geht weiter: Vier Schwerpunkte hatte sich Bildungsminiserin Britta Ernst für den Rest der Legislaturperiode vorgenommen: Digitales Lernen, Unterrichtsqualität, Inklusion und die Berufliche Bildung. Zu diesen Themen setzt das Bildungsministerium folgerichtig den Bildungsdialog fort, der sich zum Beginn der Legislaturperiode mit Weichenstellungen für das Schulgesetz befasst hatte, die inzwischen umgesetzt sind. Nun fand an der Ricarda-Huch-Schule in Kiel eine Fachtagung zur Unterrichtsqualität statt.

 

Mit dabei war auch Martin Habersaat, Landtagsabgeordneter aus Reinbek und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.  

„In den vergangen en Jahren hat sich viel bewegt in der schleswig-holsteinischen Schullandschaft. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, die in die Wege geleiteten Prozesse zu analysieren und weiter zu entwickeln. Dafür brauchen wir eine Qualitätsstrategie,  denn Schulen sind keine statischen Systeme, sie müssen auf immer neue Herausforderungen reagieren, müssen sich entwickeln“, sagte Ministerin Ernst bei der Begrüßung. Sie möchte im Dialog mit allen an Schule Beteiligten diese Qualitätsstrategie optimieren und hat auf der Fachtagung ein Arbeitspapier mit laufenden und geplanten Maßnahmen für die Jahre 2016/17 vorgestellt. Dazu zählen unter anderem das Angebot einer freiwilligen externen Evaluation und einer freiwilligen Teilnahme an der Lernstandserhebung VERA 6 sowie die Vorlage eines Bildungsberichts.

Das Arbeitspapier ist vom Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und Schulleitungen entwickelt worden. Es beschreibt den Prozess der Qualitätsverbesserung als ein Zusammenwirken von schulinternen

Instrumenten (Interne Evaluation, Schulprogramm) und externen Instrumenten (unter anderem freiwillige externe Evaluation). Basis dafür wird ein Qualitätsrahmen auf Grundlage der Bildungsstandards sein, der fünf Dimensionen für Qualität enthält.“ Dies sind: 1. Ergebnisse und Wirkungen, 2. Lehren und Lernen, 3. Leitung und Qualitätsentwicklung, 4. Schulkultur und 5. Professionalität und Zusammenarbeit.

Einstiegsreferate gab es von der Direktorin des Berliner Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, Prof. Petra Stanat, die in ihrem Vortrag unter anderem die Frage erörterte, welchen Einfluss die Bildungsqualität auf den Bildungserfolg des einzelnen Kindes hat, und vom Bildungsforscher Prof. Wolfgang Böttcher von der Universität Münster. Er erläuterte in seinem Vortrag Gelingensbedingungen einer externen Evaluation.  Am Nachmittag hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich in kleineren Diskussionsrunden zur Qualitätsstrategie zu äußern. Martin Habersaat: „Es war ein gut investierter Samstag mit erhellendem fachlichen Input und hilfreichen Gesprächen mit vielen an Schule Beteiligten aus dem ganzen Land. Die Debatte ums Schulsystem konnte 2014 endlich abgeschlossen werden. Es ist richtig, den gewonnenen Frieden für die Arbeit an dem zu nutzen, was in der Schule am wichtigsten ist: guten Unterricht.“

 

Links

Arbeitspapier schulische Qualität in Schleswig-Holstein
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/bildungsdialog/downloads/papier_qualitaetsstrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Bildungsdialog in Bildern
http://www.martinhabersaat.de/wp-admin/post.php?post=719&action=edit

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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