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Positive Entwicklungen im Bildungsbereich

Veröffentlicht am 20.08.2016, 18:22 Uhr     Druckversion

Foto: Martin Habersaat, MdL

Habersaat kritisiert INSM-Bildungsmonitor

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist eine Lobby-Institution, die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert wird. Kritiker werfen ihr vor, nicht an einer sozialen, sondern in Wirklichkeit an einer neo-liberalen Wirtschaft frei von staatlichen Einflüssen interessiert zu sein. Marc-Uwe Kling schreibt, dass bei der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft das „neu“ als Euphemismus für „gar nicht“ zu verstehen sei.

 

Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: Mit der Erstellung der aktuellen Studie wurde das Institut der deutschen Wirtschaft beauftragt. Studienleiter Prof. Dr. Axel Plünnecke war bis vor einiger Zeit noch für das Kompetenzfeld mit dem vielsagenden Namen ‚Humankapital und Innovationen‘ zuständig, inzwischen wurde es immerhin umbenannt in ‚Bildung, Zuwanderung und Innovation‘.“

Der Abgeordnete rät bei Studien der INSM grundsätzlich zu vorsichtigem Genuss, werde Bildung dort doch in erster Linie unter dem Aspekt der ökonomischen Verwertbarkeit betrachtet und demgegenüber wesentliche Fortschritte auf dem Weg zur Bildungsgerechtigkeit in die Platzierung nur am Rande einfließen gelassen. Weil es vonseiten der Opposition starke Reaktionen auf die Studie gab, weist Habersaat auf drei aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich hin:

„1. Bei den Gymnasien werden wir im Schuljahr 2016/17 bei einer Unterrichtsversorgung von 99 % angelangt sein. Grund für diesen Sprung nach vorne ist, dass der doppelte Abiturjahrgang nach dem Schuljahr 2015/2016 die Gymnasien verlassen hat.

2. Gerade im DaZ-Bereich haben wir in den vergangenen Jahren die zur Verfügung stehenden Ressourcen massiv aufgestockt – besonders im Interesse der ausländischen Schülerinnen und Schüler.

3. Die Grundhaushalte der Hochschulen wurden und werden deutlich besser ausgestattet – 2016 um 10 Mio. Euro, in den kommenden Jahren jeweils um weitere 5 Mio. Euro.“

 

Im aktuellen „INSM-Bildungsmonitor“ liegt Schleswig-Holstein übrigens auf Platz 13. 2012, zum Ende der Regierung aus CDU und FDP, belegte das Land den letzten Platz. Habersaat: „Statt über einen Aufwärtstrend in diesem dubiosen Ranking würde ich aber lieber über aktuelle bildungspolitische Herausforderungen diskutieren.“

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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