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Entwicklungshilfe von Oststeinbek aus

Veröffentlicht am 28.02.2019, 12:21 Uhr     Druckversion

Marga Flader mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Marga Flader aus Oststeinbek für ihr großes Engagement für Mädchen und Jungen aus Afghanistan mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Ministerpräsident Daniel Günther überreichte die Auszeichnung am 26. Februar 2019 in Kiel. An der Zeremonie nahmen auch der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der die Auszeichnung angeregt hatte, und Oststeinbeks Bürgermeister Jürgen Hettwer teil. „Sie haben mit unglaublicher Kraft in jahrzehntelanger Arbeit jungen Afghaninnen und Afghanen den Zugang zu Bildung möglich gemacht“, sagte der Ministerpräsident. Mit ihrer Arbeit habe Marga Flader das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan verbessert und nachhaltig gestärkt: „Den guten Ruf deutscher Entwicklungshilfe in der Welt begründen Menschen wie Sie“, so Günther.

Ein besonderes Augenmerk habe Marga Flader auf die Ausbildung von Mädchen gelegt. „Sie verleihen den afghanischen Frauen eine Stimme und ermöglichen ihnen Teilhabe, damit sie später die Zukunft Ihres Landes mitgestalten können“, sagte der Regierungschef. Mit ihrer Arbeit habe sie zehntausenden Kindern eine Perspektive gegeben: „Sie sind ein Aushängeschild für Schleswig-Holstein und ein echtes Vorbild für ehrenamtliches Engagement“, so Günther. Marga Flader ist seit 15 Jahren Vorsitzende des Vereins "Afghanistan-Schulen". In dieser Zeit wurden in Afghanistan zahlreiche Bildungseinrichtungen gebaut, erweitert und saniert. Mittlerweile hat der Verein Schulgebäude für über 60.000 Mädchen und Jungen geschaffen. Zweimal jährlich reist Marga Flader für mehrere Wochen nach Afghanistan, um sich über die Projekte zu informieren. Ihre Arbeit wird vom Auswärtigen Amt sowie vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt. Zahlreiche Projekte des Vereins werden darüber hinaus jährlich aus privaten Spenden finanziert. Sie kümmert sich auch um die Weiterentwicklung des 2006 von ihr gegründeten Ausbildungszentrums in Afghanistan. Hier werden die besten Schülerinnen und Schüler auf ein Studium vorbereitet. Rund 1.000 Mädchen und Jungen besuchen die Kurse. Besonders wichtig ist Marga Flader dabei die Förderung der Kultur und der Selbständigkeit der jungen Menschen. Sie setzt sich auch für Lehrerfortbildungen ein und hat zwei Frauenzentren errichtet, in denen sich wöchentlich gut 100 Frauen und Kinder zum Austausch und zum Lernen treffen. Darüber hinaus gibt es in verschiedenen Dörfern Nähkurse sowie die Möglichkeit, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Ältere Mädchen und Frauen erhalten Förderkurse, in denen sie auf einen Schulbesuch vorbreitet werden.

Martin Habersaat: „Der Verein Afghanistan-Schulen ist der einzige ‚Doppel-Preisträger des Olof-Palme-Friedenspreises der SPD Stormarn, er wurde 1992 und 2002 ausgezeichnet. Mich hat besonders beeindruckt, wie Marga Flader einerseits die Arbeit der Vereinsgründerin und Ehrenvorsitzenden Ursula Nölle fortgeführt hat, und dabei andererseits die Sache des Vereins zu ihrem eigenen Anliegen gemacht hat, das sie mit viel Energie und vielen Unterstützerinnen und Unterstützern verfolgt.“

Helfen und spenden: http://www.afghanistan-schulen.de/helfen-spenden.html 

Foto: An der Kieler Förde (Sabine Huß-Reichelt, Martin Habersaat, Marga Flader, Marion Meyer; Sabine Huß-Reichelt von der SPD Oststeinbek und Wahlkreismitarbeiterin Marion Meyer hatten die Recherchen für den Vorschlag bei der Staatskanzlei vorbereitet)

 

 

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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