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First Line

Veröffentlicht am 01.06.2019, 15:23 Uhr     Druckversion

Foto: Jonas und Tarek

Film- und Gesprächsabend in der Nathan-Söderblom-Kirche am 26. Juni um 19.00 Uhr:

 

 

Tarek Saad ist Syrer und mit Anfang zwanzig aus seiner Heimat geflohen. Der 40minütige Dokumentarfilm „First Line“ zeigt, wie er sich ein neues Leben in Deutschland aufbaut und seinen Weg in die schleswig-holsteinische Gesellschaft und Politik findet. Er engagiert sich und setzt sich aktiv mit den Möglichkeiten in einem demokratischen Parteiensystem auseinander. Er will mitdiskutieren, Demokratie ausleben. Durch seine Erfahrungen von Krieg und Flucht bringt er eine andere Perspektive mit in die schleswig-holsteinische Politik, die er aktiv mitzugestalten versucht. Tarek Saad: „Dass meine Geschichte nun durch den Film eine neue Aufmerksamkeit bekommt, ist mir nicht wichtig. Wichtig ist für mich, dass der Zuschauer versteht, dass ich kein Einzelfall bin. Es gibt viele Geflüchtete, die sich aktiv in die deutsche Gesellschaft einbringen und ich hoffe, dass in Zukunft noch mehr Geflüchteten der Weg aufgezeigt wird, wie man sich hier politisch engagieren kann.“

 

Regisseur Jonas Nahnsen kommt aus Breklum in Nordfriesland und hat schon früh die Leidenschaft für das Format Film zum Erzählen von Geschichten für sich entdeckt. Sein entwicklungspolitisches Interesse entstand bei seinem Freiwilligendienst in Indien nach seinem Abitur. Durch das Studium der Medientechnik erlernte er das technische Wissen für eine Filmproduktion, in seinem Auslandssemester in Australien befasste er sich intensiv mit der inhaltlichen Gestaltung eines Filmes. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit konzipierte und produzierte er den Dokumentarfilm „First Line“ und wagte damit sein Regiedebüt, zu dem er sagt: „Mein Ziel war es, eine Geschichte zu erzählen, in welcher es nicht um einen Geflüchtete als unmündiges Opfer von Krieg und Flucht geht, sondern um einen mündigen, aktiven, mutigen und engagierter Menschen. Ein Portrait, das ich persönlich in der Medienwelt vermisse.”

 

Der Reinbeker Landtagsabgeordnete Martin Habersaat konnte bei der Premiere des Films im Februar 2019 in Kiel dabei sein und freut sich sehr, dass es gelungen ist, diesen nun auch in Reinbek (Nathan-Söderblom-Kirche, Berliner Str. 4, 21465 Reinbek) zu zeigen. Habersaat: „Überall in Schleswig-Holstein haben viele Menschen sich an der Integration der zu uns geflüchteten Menschen beteiligt und tun dies noch. Tareks Geschichte ist exemplarisch, der Film ist ein guter Anlass, über Integration zu sprechen, aber auch über die Wertschätzung von Demokratie.“ Ermöglicht wird die Filmvorführung durch den Filmring Reinbek und die Kirchengemeinde Reinbek-West. Die Kirchengemeinde Reinbek-West engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen.

 

Im Anschluss an den Film wird es eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Jonas Nahnsen und Tarek Saad geben. Der Eintritt ist frei. Die Kosten übernehmen die Firma CPO Hanser Service GmbH, die SPD-Ortsvereine Reinbek und Glinde, Tribüne e.V. und Martin Habersaat.  

 

Links:

Website: firstlinedocumentary.de

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=gnj-GnT11h8

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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