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Klimaschutz, S21 und Kita-Reform

Veröffentlicht am 04.07.2019, 21:37 Uhr     Druckversion

Dirk Petersen und Martin Habersaat

Martin Habersaat auf Sommertour bei Dirk Petersen:

Nach der Sommerpause wird Wentorf zwei wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit gehen: Nachdem der Planungs- und Umweltausschuss kürzlich dem Hauptausschuss empfohlen hat,  eine Personalstelle im Bereich Klimaschutz im Stellenplan 2019 über einen Nachtragshaushalt 2019 aufzunehmen, kann die Arbeit an einem Klimaschutzkonzept für die Gemeinde alsbald aufgenommen werden. Außerdem erwartet Bürgermeister Dirk Petersen das Siegel „Fairtrade-Town“, mit dem zum Beispiel Geesthacht und Bad Oldesloe schon ausgezeichnet sind. Das erfuhr der Reinbeker Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, als er Petersen im Rahmen seiner traditionellen Sommertour zu den Bürgermeistern seines Wahlkreises einen Besuch abstattete.

 

„Ernsthafte Klimaschutzbemühungen müssen sich auch in verbesserten ÖPNV-Angeboten niederschlagen. Gerade, nachdem unsere Region bei den Fernbahnhalten in Bergedorf ins Hintertreffen geraten ist, wird es Zeit für ein positives Signal“, findet Petersen, der Habersaats Bemühungen für einen besseren S-Bahntakt unterstützt. Ein 10-Mitutentakt in Stoßzeiten und zusätzliche Nachtfahrten sind das Ziel, auch die Diskussion um die HVV-Zonengrenzen will Habersaat neu anstoßen. Kurzfristig muss die S-Bahn aber auch an der Verlässlichkeit des bestehenden Angebots arbeiten.

 

Die Kita-Reform der Landesregierung wird die Gemeinde Wentorf bei Hamburg ca. eine halbe Million Euro im Jahr kosten – so schätzt es der Verwaltungschef aufgrund der aktuellen Gesetzentwürfe. Sein Kommentar: „Eine Entlastung der Kommunen hätten wir uns anders vorgestellt!“ Einig waren sich Bürgermeister und Abgeordneter, dass vor allem die sogenannte Referenzkita, an deren Maßstab alle Einrichtungen im Land finanziert werden sollen, noch einmal in den Blick genommen werden muss. „Es macht keinen Sinn, hier Qualitätsstandards festzuschreiben, die bereits von fast allen Einrichtungen überschritten werden“, so Habersaat. „So eine Referenzkita muss ein gutes Beispiel sein, nicht ein Minimalkonsenz“, fasst Petersen zusammen.

 

Beim Digitalpakt für die Schulen in Schleswig-Holstein hat die Bildungsministerin angekündigt, dass im August die ersten Anträge gestellt werden können. Wentorf und seine Schulen sind gut vorbereitet, die Anträge liegen bereit. „Wir hätten aber gerne einen Überblick, mit welchen Mitteln wir insgesamt rechnen können“, so Petersen.

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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